Tourenwerkzeug

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Werkstatt in der Trikottasche: Clevere Helfer für Tourenradler

Keine Panik mehr bei Pannen (Foto: schwalbe.com / pd-f)

Reifen kaputt, Schaltung verstellt, Steuersatz locker? Wer mit dem richtigen Werkzeug auf Tour ist, muss im Notfall kein Taxi rufen. Hier finden Sie, was Rennradfahrer, Mountainbiker und Reiseradler dabei haben sollten.

Zwar ist die Technik an modernen Touren- und Sportfahrrädern immer weniger störanfällig, auf einen Defekt sollte jedoch jeder Biker vorbereitet sein. Vor allem, wenn der Reifendruck nicht stimmt, kann das schnell passieren. Es heißt also: Pumpen.

Wer nicht auf die Messgenauigkeit seines Daumens vertraut, bekommt mittlerweile praktische digitale Luftdruckprüfer, deren angezeigten Wert man mit dem auf der Reifenflanke angegebenen optimalen Druck abgleichen kann.

Keine Rennrad-Tour ohne Schlauch!
Tourenradler können auf nahezu „unplattbare“ Reifen mit dicker Pannenschutzschicht ausweichen, doch beim auf Gewicht und Rollwiderstand optimierten Rennrad verbietet sich derartiges. Ein Ersatzschlauch im Gepäck ist also hilfreich. Praktisch ist eine minimalistische Satteltasche, die gerade groß genug ist für den Ersatzschlauch und zwei Reifenheber und nur noch ans Sattelgestell geklettet werden muss.

Kurze Pumpen für schmale Reifen
Früher klemmten sich Rennradfahrer lange Pumpen ins Rahmendreieck; aus Gründen der Optik und weil viele Rahmenformen dies nicht mehr zulassen, sind Rahmenpumpen inzwischen ziemlich aus der Mode gekommen. Die heute üblichen „Minipumpen“ sind zwischen 15 und knapp 30 Zentimeter lang und zum Teil nach dem Teleskop-Prinzip aufgebaut, wodurch sie trotz geringer Baugröße recht schnell hohen Druck erzeugen. Geht heute in fast jede Trikottasche und man kann erst kraftsparend das nötige Luftvolumen in den Reifen pumpen, um dann im High-Pressure-Modus den nötigen Druck – bis zu 11 bar sind möglich – aufzubauen.

Kein Platten mehr: mit der Mini-Pumpe (Foto: grofa.com / pd-f)

Inbus-Minis für Sportradler
Früher war eine Plastik-Satteltasche mit dem berühmten „Knochen“ ein Muss am Tourenrad – jenes eher grobschlächtige Werkzeug, mit dem sich diverse Sechskantschrauben bedienen ließen (oder auch nicht, je nach ihrer Position am Rad). Inzwischen lässt sich so ziemlich alles am Bike mit Innensechskantschlüsseln erledigen. Wer sich mit dem Rennrad auf den Weg macht, kann das Bordwerkzeug auf ein Minimum reduzieren. Einige Faltwerkzeuge wiegen lediglich 66 Gramm, inklusive Inbusgrößen 3-6 und Schlitzschraubendreher.

Reparaturhilfe für Fully-Fahrer
Mountainbikes müssen naturgemäß höheren Belastungen standhalten als reine Straßenräder. Dementsprechend höher ist die Bandbreite an Defekten und damit auch die Anforderung ans Werkzeug. Mit dem „Toolmanator 16“ haben die US-Amerikaner Blackburn ein speziell für den Fully-Fahrer konzipiertes Allround-Werkzeug im Programm, das mit Kettennieter, Torx-Schlüsseln und Speichenspannern Bikern in Pannensituationen hilfreich zur Seite steht. Besonders clever ist die ins Tool integrierte Dämpferpumpe, mit der man den Druck von Luftfedergabel und Federelement anpassen kann. Auch die Gefahr eines Kettenrisses ist gerade am Mountainbike nicht auszuschließen: Wird mit dem kleinsten Kettenblatt und dem größten Ritzel hinten ein steiler Anstieg hochgedrückt, reißen enorme Kräfte an der Kette; ein schadhaftes Glied kann sich da als zu schwach erweisen.

Werkzeugkasten im Hosentaschen-Format: An diesem Minitool ist so ziemlich alles dran, was man für eine umfassende Fahrradreparatur braucht (Foto: pd-f.de / gregor bresser)

Alleskönner für den Defektfall
Wer auf Mehrtagestouren unterwegs ist, vielleicht sogar in unwegsamem Gelände und weit weg von jeder Fahrradwerkstatt, der muss für wirklich alle Fälle gerüstet sein. Allround-Kits mit diversen Inbus- und Torxschüsseln, Ringschlüssel, Schraubendreher und Speichenschlüsel, dazu ein Kettennieter, ein Pedalschlüssel und sogar Spezialwerkzeuge für Arbeiten an der Scheibenbremse können helfen.

Flickzeug für den Fahrer
Nicht immer ist es jedoch das Rad, das Erste Hilfe benötigt. Die meisten Fahrradstürze gehen eher glimpflich aus, wenn aber doch einmal mehr passiert, ist man mit einem Erste-Hilfe-Set gut beraten. Diese sollte schnellen Zugriff auf Schere, Mullbinden oder Zeckenzange erlauben. Wird in der Gruppe gefahren, sollte mindestens ein Mitradler diese Ausrüstung dabei haben – dafür können sich die anderen ja um Pumpe und Werkzeug kümmern.

Schnell griffbereit: Geräumige Lenkertaschen bieten viel geordneten Stauraum für Wertsachen, Energieriegel & Co. Auf der Radtour sollte auch das Notfall-Set nicht fehlen (Foto: .pd-f.de / Mathias Kutt)

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