Der Einstieg ins Rennrad-Vergnügen II

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Rennrad-Tipps für Einsteiger von Lucas Liß

Tipps vom Profi für Anfänger (Foto: Kaske)

Lucas Liß, Gewinner der UEC-Bahn-Europameisterschaften 2012, ist einer, der weiß, wie‘s geht. Der Sohn des polnischen Olympiateilnehmers Lucjan Lis hat ein paar Tipps für Einsteiger:

1. Körper-Check
Wer sich mit vollem Körpereinsatz dem Rennradfahren widmen will, sollte dem Hausarzt vorher von seinen Plänen erzählen und sich gründlich durchchecken lassen. Besonders wichtig ist die Sehkraft. Mit dem Rennrad erreicht man bergab durchaus Geschwindigkeiten bis 90 km/h. Schon kleine Unebenheiten oder Gegenstände auf der Straße können die schmalen Reifen empfindlich stören. Eine unscharfe Sicht kann man sich daher nicht erlauben, Sie haben kein schützendes Blech um sich.

2. Das richtige Rad
Natürlich wollen Sie kein Vermögen in einen Sport investieren, von dem Sie noch nicht einmal wissen, ob er Ihnen Spaß machen wird. Dennoch sollten Sie beim Rad auf Qualität achten. Lassen Sie sich vom Händler beraten. Mein Tipp: Ein Aluminium-Rahmen bietet für einen Anfänger meist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, ist leicht und stabil. Sie sparen auch, wenn Sie Ihr erstes Rad erst nach der Saison kaufen oder auf ein Vorjahresmodell oder eine weniger bekannte Marke ausweichen.

3. Die richtige Ausrüstung
An erster Stelle steht hochwertige Schutzausrüstung. Da Sie sich mit hohen Geschwindigkeiten auf öffentlichen Straßen bewegen, auf denen der normale Verkehr fließt, ist ein Helm Pflicht. Er darf nicht rutschen, wenn Sie den Kopf schütteln, sollte aber auch nicht drücken. Nach einem Sturz muss er unbedingt ausgetauscht werden. Außerdem ist „Schonausrüstung“ hilfreich: Eine gut gepolsterte Radhose schont den Hintern, Fahrradhandschuhe die Hände und eine Radbrille die Augen. Gerade am Anfang ist Ihr Körper an die Reibung  – Hintern auf Sattel, Oberschenkel aneinander – noch nicht gewöhnt und reibt sich schnell wund.

4. Langsam anfangen
Auch wenn Sie am Anfang sehr motiviert sind: Überschätzen Sie sich nicht. Planen Sie für den Anfang kurze Touren. Zu Beginn müssen Sie sich noch stark auf das ungewohnte Fahrverhalten des Rads und die Straßenverhältnisse konzentrieren. Steigern sie sich kontinuierlich – denn die Regelmäßigkeit ist wichtig.

5. Ausreichend trinken
Wegen des Fahrtwindes merken Sie nicht, wie viel Wasser Sie durch Schwitzen verlieren. Trinken Sie viel und haben Sie zur Stärkung auch etwas Obst zur Hand.

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