Radweg München-Venezia Italien

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Radweg München – Venedig: Von der Weißwurstmetropole ins Dolce Vita

Element WasserSchatzkiste TirolsAlpin-mediterranes LebensgefühlDolomitenGärten Venedigs & Art CitiesÜberblick FernradwegrouteService vor Ort


560 Kilometer Radwegstrecke liegen zwischen Deutschlands südlichster Metropole und Italiens Lagunen-Perle an der Adria. Auf dem Fernradweg München – Venezia geht es durch drei Länder, drei Klimazonen und alpin-mediterrane Lebenswelten.

Bei der Alpenquerung per Velo geht es von München über Innsbruck, Brennerpass, Eisacktal, Bozen, Pustertal, Cortina d’Ampezzo, Belluno und Treviso, bis schließlich in Venedig das Ziel erreicht wird.

Zu den herausragenden Naturschönheiten entlang der Route gehören neben dem auch geografischen Routenhöhepunkt, dem UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten, etwa bayerische und Tiroler Seen und Flüsse.

Vielfältige Radel-Erlebnisse bieten auch die Seitentäler des Tiroler Wipptals, das von den Dolomiten umrahmte Cadoreta wie auch der Lago di Santa Croce und schließlich die Adria. Dazu locken Burgen, Schlösser und Ausflugsziele am Wegesrand und ebenso die Dogenpaläste und Kanäle der Lagunen- und UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Venedig.

Element Wasser

Ab München ist zunächst das Wasser der ständige Begleiter. In der bayerischen Metropole locken die Stadtstrände direkt an der Isar. Auf den beiden folgenden Strecken-Varianten westlich und östlich der Isar ist reichlich Abwechslung – von Biergärten bis Kulturdenkmälern – geboten.

Kurz darauf bieten der Tegernsee, der Sylvensteinspeicher und das „Tiroler Meer“, der Achensee, zahlreiche Möglichkeiten, eine Pause einzulegen. Und auch der  Naturpark Karwendel lohnt einen Stopp: Als Europas einzigartige Urlandschaft beheimatet er 1.305 Pflanzenarten, 3.035 bekannte Tierarten und 350 Quellen.

Schatzkiste Tirols

Die Tiroler Bergbautradition bis hin zu Kultur- und Naturschätzen am Wegesrand stehen im Fokus des zweiten Abschnittes der Fernradroute. Dabei geht es vom Startpunkt Jenbach im Inntal aus über Schwaz, Hall-Wattens und Innsbruck hinauf ins Tiroler Wipptal und bis zur Landesgrenze nach Italien.

Lohnenswert sind hier eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ins Zillertal, ein Besuch der Swarovski-Kristallwelten und der Münze Hall oder der Ausflug in die Wolfsklamm.

Vorbei geht es an Innsbruck mit dem Goldenen Dachl, der Kaiserlichen Hochburg und der Olympiasprungschanze am Bergisel.

 

Das Goldene Dachl in Innsbruck (Foto: Andrea Quaß)

Im Tiroler Wipptal befinden sich links und rechts des Haupttals unzählige Almen. Weite Ausblicke in die umliegende Bergwelt machen sie zu einem idealen Ort  Ort für eine Rast.

Alpin-mediterranes Lebensgefühl

Gleich hinter dem Brennerpass ist Abschnitt drei des Fernradwegs erreicht. Südtirols alpine Landschaft, verbunden mit dem Charme des mediterranen Südens, lässt sich in Sterzing und Brixen erleben. Aber auch Bruneck mit seinem Messner Mountain Museum Ripa und dem Hausberg Kronplatz lohnen einen Abstecher.

Hoch oben in den Bergen thronen eindrucksvolle Burgen wie Reifenstein, Franzensfeste oder das Schloss Bruneck, während unten in den Tälern – wie etwa im Pustertal – Wein- und Obstanbau das Landschaftsbild bestimmen.

Die Dolomiten – UNESCO Weltnaturerbe

Im vierten Abschnitt der Route stehen die Dolomiten im Fokus. Hier geht es unter anderem über Cortina d’Ampezzo nach Pieve di Cadore, zum Lago di Santa Croce und nach Belluno in de gleichnamigen Provinz.

Lohnenswert sind ein Abstecher ins Renaissancestädtchen Feltre im Piavetal am Fuße der Feltiner Dolomiten oder ein Zwischenstopp im Nationalpark Belluneser Dolomiten. Hier befinden sich die wichtigsten Bergmassive - wie etwa die Drei Zinnen und Marmolata – der Dolomiten.

Wassersportfans sind am Lago di Santa Croce, einem beliebten Surf- und Kiterevier, an der richtigen Adresse.

Gärten Venedigs und Art Cities

Auf der letzten, eben verlaufenden Etappe durch die venezianische Ebene taucht man in das Flair der weltberühmten Lagunenstadt Venedig ein.

Auf dem Weg dorthin laden die Orte Vittorio Veneto, Conegliano, Treviso, Fossalta di Piave und Musile di Piave mit der Cantilever-Brücke zu einem Stopp ein. Es sind vor allem die „Gärten des Veneto“, historische Anlagen samt Villen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die einen Besuch lohnen.

Venedig selbst genießt als eine der italienischen „Art Cities in Europe“ nicht zuletzt wegen der seit 1895 stattfindenden Biennale einen weltweit einzigartigen Ruf als Kulturinstitution.

Überblick Fernradweg München – Venedig

In Bayern und Tirol verläuft der Fernradweg westlich entlang des Isarradwegs und Sylvensteinspeicher und auf der Ostvariante über Holzkirchen vorbei am Tegernsee, jeweils bis zur Tiroler Landesgrenze und weiter am Achensee entlang ins Inntal.

Ab Jenbach wird der Inntalradweg genutzt, führt durch Innsbruck hinauf ins Tiroler Wipptal, über Patsch und die Ellbögen bis Steinach am Brenner. Ab hier ist für diejenigen, die die alte Brennerstraße mit Pkw-Verkehr meiden möchten, ein kurzer Umstieg auf den Zug möglich.

Auf der Südtiroler Seite wird Sterzing, dann das Eisacktal angefahren. Bei Franzensfeste zweigt man nach Osten ins Pustertal und Hochpustertal ab. Weiter geht es über Bruneck bis nach Toblach.

Von Toblach aus geht es Richtung Süden ins Herz der Dolomiten, über den Gemärkpass durch Cortina d´Ampezzo bis ins von den Dolomiten umrahmte Cadoretal. Valle di Cadore, Ponte nelli Alpe und Santa Croce-See sind die nächsten Stationen, bevor die Route bei Vittorio Veneto die Alpen verlässt und in die hügelige Ebene Venetiens eintritt.

Nach Conegliano und Susegna wird der Fluss Piave überquert und schließlich Treviso erreicht.

Von dort gibt es zwei Möglichkeiten, das Ziel, die Lagunen- und UNESCO Welterbestadt Venedig zu erreichen: Auf dem Landweg über die Hafenstadt Mestre und von dort weiter mit dem Zug oder über den Adria-Ort Jesolo und Punta Sabbione und dann mit dem Schiff direkt zum Markusplatz.

 

Service vor Ort

Der Fernradweg München – Venezia ist einheitlich beschildert. Gefahren wird auf Radwegen, wie etwa auf Teilen des Innradwegs. Dazu kommen weitere Radrouten und kleine Nebenstraßen.

Die Route mit insgesamt 3.000 Höhenmetern können Radfahrer streckenweise auch mit Bus und Bahn bewältigen. Für Anbindungen an Bus und Bahn ist gesorgt.

Service rund um das Rad leisten vielerorts radfreundliche Gastgeber. Zudem werden Urlaubspakete angeboten.

Auf der Webseite www.muenchen-venezia.info gibt es eine Übersichtskarte, einen Routenplaner samt GPS-Download für die individuelle Reiseplanung sowie Servicetipps und ein Unterkunftsverzeichnis.

Links

Radweg München – Venedig: www.muenchen-venezia.info
München: www.einfach-muenchen.de
Tölzer Land: www.toelzer-land.de
Alpenregion Tegernsee Schliersee: www.tegernsee-schliersee.de
Silberregion Karwendel: www.silberregion-karwendel.com
Region Hall-Wattens: www.hall-wattens.at
Innsbruck: www.innsbruck.info
Achensee: www.achensee.com
Eisacktal: www.eisacktal.com
Wipptal:  www.innsbruck.info
Kronplatz / Südtirol: www.kronplatz.com
Niederdorf / Südtirol: www.drei-zinnen.info/de/niederdorf.html
Belluno / Italien: www.infodolomiti.it
Treviso / Italien: www.visittreviso.it
Venedig: www.turismovenezia.it


 

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