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Umfrage: Bei über 60 Prozent hält das Rad Winterschlaf

Radfahren bei Dunkelheit, Kälte, Eis und Schnee? „Nein“ sagen über 60 Prozent der Deutschen bei einer aktuellen Umfrage.

Weniger als 40 Prozent fahren im Winter Fahrrad

Radfahren im Winter - ja oder nein? (Foto: Pixabay)

Hauptgründe für den Verzicht aufs Fahrrad fahren sind Schnee, Matsch und niedrige Temperaturen. Wer dennoch im Winter in die Pedale tritt, ist hauptsächlich von schlecht geräumten und gestreuten Radwegen genervt. Jeder zweite Winterradler fürchtet einen Sturz wegen Glätte.

Von den 4000 Befragten der ADAC-Umfrage fahren nur acht Prozent an mindestens drei Tagen pro Woche Rad. Ein besserer Winterdienst könnte helfen, dass mehr Deutsche auch im Winter mit dem Fahrrad unterwegs sind. Laut Umfrage fühlt sich nur jeder Zehnte von der Kälte beeinträchtigt.

Was noch auffällt: Je nach Wohnumfeld variieren die Ergebnisse der Befragung. So fahren im Winter in Städten mehr Menschen regelmäßig mit dem Rad als am Stadtrand - und dort mehr als auf dem Land. Wer im Winter das Radfahren einstellt, benutzt als Städter ersatzweise öffentliche Verkehrsmittel. Landbewohner weichen in der kalten Jahreszeit eher auf das Auto aus.

„Unsere Umfrage zeigt ein großes Potenzial für mehr Radverkehr im Winter“, sagt Stefan Gerwens, Leiter des Ressorts Verkehr im ADAC, „Voraussetzung dafür ist allerdings ein verstärkter Winterdienst.“

Winterdienst ist eine Aufgabe der Kommunen. Eine Schneeräumpflicht besteht auf innerörtlichen Radwegen, allerdings nur nachrangig und nach Bedarf. Eine Streupflicht dagegen besteht nur auf verkehrswichtigen und gefährlichen Abschnitten. Hierzu zählen i.d.R. das städtische Hauptradwegenetz, Radschnellwege und Fahrradstraßen.

Tipps:
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Rad fahren im Winter
Winterradeln – Tipps von Marcel Wüst

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