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Radtour zur Arbeit - Das richtige Dienstfahrrad finden

Mit dem Rad zur Arbeit: Für viele Berufstätige ist das heute eine attraktive Option. Sie trägt zur Entspannung bei, fördert die körperliche Fitness, ist gut für die Umwelt und hilft, Geld zu sparen.

Im Trend: Mit dem Rad zur Arbeit

Das Dienstfahrrad für den Weg zum Büro oder Betrieb hat viele Vorteile (Foto: Free-Photos, pixabay)

Am Morgen im Business-Look mit dem Fahrrad ins Büro fahren? Selbst für Anhänger ausgedehnter Radtouren mag dieser Gedanke erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig sein. Doch die Zahl derer, die ihr Auto zumindest bei halbwegs akzeptablem Wetter stehen lassen und aufs Rad umsteigen, wächst ständig. Kein Wunder, denn die Fahrt mit dem Rad ins Büro oder in den Betrieb, vorbei an den üblichen Staus, senkt nicht nur die Spritkosten, sondern hat ihren ganz eigenen Reiz. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick darauf, worauf es bei der Auswahl eines geeigneten Rades ankommt. Für ein ungetrübtes Fahrraderlebnis auch an Werktagen.

Die rechtliche Seite

Seit 2012 gibt es auch im juristischen Sinn den Begriff ‚Dienstfahrrad’. Damals wurde das Privileg, das bis dato für Autos galt, auch auf Fahrräder ausgeweitet. Bei der Entscheidung haben neben rein pragmatischen Überlegungen auch die ökologischen und gesundheitlichen Vorteile eine Rolle gespielt. Die Regelung gibt Firmen die Möglichkeit, dem Arbeitnehmer ein Fahrrad für den Weg zur Arbeit und zurück zur Verfügung zu stellen. Ein großer Pluspunkt: Ein solches Dienstfahrrad darf nicht nur dienstlich, sondern auch privat genutzt werden.

Gerade bei einem hochwertigen Fahrrad ist dieser Vorteil kaum zu unterschätzen. Alle Anteile an privater Nutzung gelten in der Folge als geldwerter Vorteil. Den muss der Arbeitnehmer mit einem Prozent des Listenpreises pro Monat versteuern. Bei einem Preis von 2.000 Euro sind dies 20 Euro pro Monat bzw. 240 Euro im Jahr. Die tatsächlichen Kosten liegen für den Arbeitgeber damit bei etwas über 80 Euro pro Jahr. Selbst hochpreisige Modelle werden auf diese Weise erschwinglich.

Das passende Modell finden

Doch welches Fahrrad ist am besten geeignet, um die Fahrt zur Arbeit und zurück möglichst angenehm zu gestalten? Hier gibt es einige Vor- und Nachteile zu bedenken. Die wichtigsten wollen wir kurz näher betrachten.

  • Das E-Bike
    Die Angst davor, völlig verschwitzt und verausgabt im Büro anzukommen, spricht aus Sicht vieler Arbeitnehmer am stärksten gegen den Wechsel zum Rad. Dieses Risiko lässt sich allerdings durch die Wahl eines E-Bikes aus der Welt schaffen. Denn in diesem Fall kann bei Bedarf die Leistung des verstärkenden Motors in Anspruch genommen werden. Im Hinblick auf Optik und Gewicht ist diese Technologie schon kaum mehr zu erkennen. Zugleich bietet sich die Chance, aus unterschiedlichen Radtypen, Geometrien und Ausstattungen zu wählen. Ausführliche Informationen hierzu findet man im Yello Magazin, wo prominente Hersteller und Modelle genauer vorgestellt werden.
  • Das Rennrad
    Der geldwerte Vorteil, der mit der Anschaffung eines Dienstrades verknüpft ist, macht sich erst so richtig bei höheren Kaufpreisen bezahlt. Ganz automatisch rücken damit auch Rennräder in den Fokus des Interesses. Sie sind nicht nur elegant anzusehen. Hinzu kommt, dass sie perfekt für das Fahren auf Asphalt ausgelegt sind. So bietet sich auf dem Arbeitsweg die Möglichkeit, mit geringer Kraftanstrengung schnell voranzukommen. Besonders die dünnen und harten Reifen erweisen sich hier als ein großer Vorteil.
    Andererseits ist die Fahrt zur Arbeit nicht dasselbe wie eine Radtour, bei der sich von der Kleidung bis zur Ausrüstung alles dem Faktor 'Rad' unterordnet. Ein Rennrad verträgt sich halt nur bedingt mit Arbeitsklamotten. So ist zum Beispiel die Kette mitsamt den Zahnrädern nicht abgeblendet. Damit wird ein ausgesprochenes Rennrad vor allem für jene interessant, die im Büro noch die Gelegenheit haben, sich in aller Ruhe umzuziehen.
  • Klassische Street-Bikes
    Als gelungener Mittelweg können sich die Street- und Fitness-Bikes in Szene setzen. Auch sie legen wert auf eine schlanke Linie, die aerodynamisch günstig ist und dazu auch optisch einen guten Eindruck macht. Die im Vergleich zum Rennrad etwas dickeren Reifen können zudem die unweigerlichen kleinen Stöße gut wegstecken. So vereint dieser Typ so manche Vorteile, die für den Weg zur Arbeit dienlich sein können.
    Vor ein paar Jahren noch als Nische angesehen, werden diese Alleskönner inzwischen von den meisten Herstellern in unterschiedlichen Varianten angeboten. Damit können Kunden heute Fahrräder finden, die sehr genau auf den überwiegenden Einsatz, die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack ausgerichtet sind.
    Auch beim Preis hat der Kunde die Qual der Wahl. Wer ein wenig stöbert, wird schnell feststellen, dass sich der Markt in ein unteres, mittleres und oberes Preissegment gliedert – wobei auch im unteren Segment heute qualitativ gute Modelle zu finden sind.

Beitrag zu besserer Work-Life-Balance

Doch was sind nun die langfristigen Vorteile, die mit dem Dienstfahrrad verbunden sind? Tatsächlich beschreiben viele Arbeitgeber, dass ihre Angestellten entspannter und ausgeglichener zur Arbeit erscheinen. Das Rad sichert ihnen jenes Mindestmaß an Bewegung, das oft nur schwer in unseren Alltag zu integrieren ist. Durch die Regelmäßigkeit des Wegs zur Arbeit und nach Hause wird die werktägliche Investition in das eigene Wohlbefinden zur Routine.

Zudem lassen sich ganz konkrete körperliche Vorteile feststellen. Selbst die Fahrt auf einem elektrisch unterstützten Fahrrad erfordert unterbewusst ständiges Balancieren und gelegentlich auch eine leichte körperliche Anstrengung. Das allein reicht in der Regel aus, um einen Trainingsprozess in Gang zu setzen. Der macht sich bezahlt – unter anderem, indem er das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert. Entscheidend ist allerdings, dass sich Arbeitnehmer wirklich langfristig für das Fahrrad entscheiden und nicht zu schnell wieder in alte Muster und Routinen verfallen.

Mit dem Rad zur Arbeit: Für viele Berufstätige ist das heute eine attraktive Option. Sie trägt zur Entspannung bei, fördert die körperliche Fitness, ist gut für die Umwelt und hilft, Geld zu sparen. Arbeitgeber können diesen Schritt unterstützen. Und das Angebot an geeigneten Rädern ist groß.

Ein Schritt also, dessen Zeit gekommen ist.

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