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Platten & Co.: Reparaturtipps für zuhause und unterwegs

Durch gute Pflege und Wartung funktionieren Räder meist besser und halten länger. Manchmal ist es schwierig zu entscheiden, ob man das selbst erledigen kann oder die Wartung und Reparatur durch einen Profi erfolgen soll.

Tipps für Fahrradreparaturen und Wartung

Platten meiden durch Spezialreifen (Foto: Andrea Quaß)

Ob Reifen flicken, Bremsen und Beleuchtung einstellen oder reparieren, Speichen und Kette ersetzen, Schaltung auf Vordermann bringen oder Innenlager oder Steuersatz tauschen.

Mit ein paar Werkzeugen, Ersatzteilen, Zeit, Geduld und technischem Geschick sowie guter Anleitung kann man sich viele kleine Reparaturen am Fahrrad selbst machen.

 

Infos und Tipps für eigenständige Fahrradreparaturen

Beim ADFC gibt es beispielsweise in vielen Städten und Gemeinden Selbsthilfewerkstätten, in denen man Reparaturen und Wartungsarbeiten am Fahrrad selbst durchzuführen kann. Die Nutzung solcher Werkstätten ist für ADFC-Mitglieder meist kostenlos. Für Nichtmitglieder fällt eine Benutzungsgebühr an.

In der Werkstatt gibt es das notwendige Werkzeug und sachkundigen Rat und Tipps. Ersatzteile müssen jedoch selbst besorgt werden.

In ADFC-Technikkursen kann man sich zudem das Know-How für eigenständige Fahrradreparaturen aneignen.

Schritt-für-Schritt- Anleitungen für Reparaturen am Fahrrad findet man auch im Buch „Fahrradreparaturen“ von Stiftung Warentest.

Ein Werkstattbuch mit Checklisten für Routinekontrollen gegen unliebsame Überraschungen sowie unkonventionellen Tipps für Notreparaturen unterwegs. Der Ratgeber kostet 24,90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich. Als ePub-Download kostet er 20,99 Euro.

Der ADAC bietet eine kostenpflichtige App mit sofort anwendbaren Reparaturinfos zu wichtigen Fahrradkomponenten, Tipps zu Pflege und Wartung sowie Pannentipps für unterwegs. Leider ist die App "ADAC Fahrradhelfer-App" nur im App Store verfügbar.


Rad flicken unterwegs bei der Mountainbiketour durch die Alpen (Foto: Pixabay)

Improvisationstipps für unterwegs

Wer unterwegs eine Fahrradpanne hat, hat meist nur Flickzug, Luftpumpe und Mini-Tool dabei. Ein platter Schlauch lässt sich damit wieder flicken und die Fahrt kann fortgesetzt werden.

Was aber, wenn plötzlich eine Speiche bricht oder der Schaltzug reißt? Mit kleinen Hilfsmitteln und ein wenig Improvisationskunst können Radler wenigstens die nächste Werkstatt ansteuern.

Hinweis: Alle Tipps sind jedoch behelfsmäßig und dienen keinesfalls als verkehrssichere Dauerlösung.

Lenkerbruch: Ist der Lenker an- oder sogar abgebrochen, lassen sich die beiden Enden mit einem passenden Ast verbinden. Anschließend wickelt man um die Verbindungsstelle mehrere Lagen Klebeband. So kann man vorsichtig zur nächsten Fahrradwerkstatt weiterfahren.

Risse im Reifen: Kleinere Risse lassen sich flicken, in dem man von innen die Verpackungsfolie eines Müsliriegels, das herausgeschnittene Stück einer Trinkflasche oder zur Not einen Geldschein zwischen Schlauch und Reifen schiebt.

Platten: Wer kein Flickzeug für den Schlauch dabei hat, kann den Schlauch entweder an der beschädigten Stelle durchschneiden und die Enden zusammenknoten oder links und rechts des Lochs je einen Kabelbinder fest zusammen ziehen.

Hilft dies nicht, kann man den Schlauch auch vollständig entfernen und beispielsweise Gräser, Laub oder Ersatzkleidung möglichst fest in den leeren Mantel stopfen.

Schaltzug: Ist der Schaltzug gerissen, lässt er sich bei ausreichender Länge auch unter der gewünschten Spannung an einer Schraube des Flaschenhalters fixieren. Wer eine Lüsterklemme dabei hat, kann auch versuchen, beide Enden damit wieder zu verbinden.

Kleidung: Auch Schäden an der Kleidung lassen sich mit etwas Klebeband und Kabelbindern leicht beheben. So können Löcher in der Regenjacke beispielsweise abgeklebt werden und gerissene Schnürsenkel durch Kabelbinder ersetzt werden.

Links
ADFC: www.adfc.de
ADAC: www.adac.de
Stiftung Warentest: www.test.de

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