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Mitmach-Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Von Mai bis Ende August 2019 läuft die Sommeraktion "Mit dem Rad zur Arbeit". Mitmachen kann jeder. Innerhalb des Zeitraums sollte man dann mindestens 20 Tagen mit dem Velo zur Arbeit pendeln.

ADFC-Mitmachaktion "Mit dem Rad zur Arbeit"

Mit dem Fahrrad zur Arbeit (Foto: ADFC / AOK)

Bereits seit 2001 läuft die alljährliche Kampagne vom ADFC und der AOK. 2018 haben sich 250.000 Menschen beteiligt und auf 49,5 Millionen Kilometern in die Pedale getreten, statt aufs Gas.

Die Rad-Aktion soll motivieren, mal was anderes auszuprobieren und auf gesunde und umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank, als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen.

Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

Wer bei der Aktion mitmacht - auch Teilstrecken zählen - tut was für die eigene Fitness und Gesundheit sowie für die Umwelt. Zur Aktion anmelden kann man sich auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Aktuell ist die Zahl der Radpendler jedoch bundesweit leicht rückläufig. Der ADFC führt das auf eine schlechte Fahrradinfrastruktur zurück und fordert mehr Platz und Wegequalität für das Rad.

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork: „Die Hälfte aller Arbeitswege ist unter zehn Kilometer lang, knapp ein Drittel sogar unter fünf Kilometer. Es liegt also nicht immer an der Entfernung, dass die Menschen auf dem Weg zur Arbeit fast immer ins Auto steigen. Es liegt an den fehlenden Alternativen. Wenn ÖPNV und Radwege nur zum Gruseln sind, dann nutzen die Menschen diese Alternativen nicht freiwillig. Damit wir viel mehr Menschen für die gesunde und saubere Alternative begeistern können, brauchen wir einladende Radwege im ganzen Land!“

In den Niederlanden werden 27 Prozent der Arbeitswege mit dem Rad zurückgelegt. In Deutschland sind es nur knapp 11 Prozent. 65 Prozent der Arbeitswege werden mit dem Auto zurückgelegt. Aus der vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebenen Studie „Fahrradmonitor 2017“ ist bekannt, dass die Bundesbürger das Rad gern häufiger für Alltagswege nutzen würden – allerdings unter der Voraussetzung, dass es mehr und bessere Radwege und Fahrradparkplätze gibt. Dafür wirbt der ADFC in diesem Jahr mit seiner Kampagne #MehrPlatzFürsRad.

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