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Mit dem Rad zur Arbeit – Tipps für Pendler

Während des Shutdowns wurde viel im Home-Office gearbeitet. Langsam kehrt wieder Leben in den Büroetagen ein. Der ein oder andere überlegt sich, den Weg – wieder oder neu - mit dem Fahrrad zu fahren. Ein paar Tipps für Umsteiger und Pendler.

Arbeitswege per Fahrrad

Mit dem Rad zur Arbeit pendeln (Foto: Pixabay)

Radfahren ist umweltfreundlich und gesund zugleich. Der Kreislauf wird angeregt, die Produktivität verbessert, das Immunsystem gestärkt.

Bei Entfernungen bis zu fünf Kilometern ist das Fahrrad sogar das schnellste innerstädtische Verkehrsmittel; Pedelecs sind laut Angaben des Fahrradclubs ADFC sogar auf zehn Kilometern am schnellsten.

Für Pendler mit geringen Entfernungen ist das Fahrrad ein ideales Fortbewegungsmittel. Und mit der richtigen Grundausrüstung kommt auch der Fahrspaß nicht zu kurz.

Fahrradschloss als Diebstahlschutz

Ein sicheres Schloss gehört jedenfalls dazu, will man das Fahrrad vor Langfingern schützen.

„Als grobe Orientierung sollte das Schloss ca. zehn Prozent des Fahrradwertes ausmachen. Außerdem sollte es lang genug sein, damit man den Rahmen und das Vorderrad an einem festen Gegenstand anschließen kann“, rät Torsten Mendel vom Sicherheitsexperten Abus.

Egal, ob vor dem Firmengelände, auf der Straße oder am Bahnhof: Man sollte das Rad immer an- und niemals nur abschließen. Das verhindert ein einfaches Wegtragen.

Aternativ kann der Arbeitgeber erlauben, dass das Rad direkt im Büro Unterschlupf findet.

Helm für die eigene Sicherheit

Ein Helm zu tragen, ist empfehlenswert. Es gib in Deutschland zwar keine Helmpflicht, aber ein Helm minimiert nachweislich das Risiko schwerer Kopfverletzungen in Folge eines Sturzes und ist deshalb aus Eigenschutz empfehlenswert.  

„Je nach Einsatzzweck gibt es eine breite Palette passender Helme – vom aerodynamischen Modell für Rennradfahrer bis hin zum speziellen Helm für E-Biker“, sagt Mendel.

Stauraum für Radfahrer

Was dem Autofahrer der Kofferraum, ist dem Radfahrer die Packtasche. Sowohl Arbeitsmaterialien als auch Einkäufe oder Wechselwäsche finden darin Platz. Wasserdichte Taschen schützen dabei sensible Utensilien wie Laptop oder Akten vor Regen oder Spritzwasser.

Die Grundsatzfrage bleibt: Transportiert man das Gepäck auf dem Rücken oder am Rad?

Der Vorteil eines Rucksacks liegt im vergleichsweise großen Volumen und dass kein Gepäckträger am Rad verbaut sein muss.

Eine spezielle Radtasche verhindert hingegen nicht nur bei sommerlich heißen Temperaturen, dass man schneller zu schwitzen anfängt.

„Bei der Auswahl der passenden Tasche sollte auch berücksichtigt werden, was alles transportiert wird. Fahre ich nach der Arbeit noch zum Sport? Gehe ich regelmäßig auf dem Heimweg einkaufen? Es gibt mittlerweile für fast alles eine passende Lösung“, so Peter Wöstmann vom Taschenspezialisten Ortlieb.

Nützliche Helfer

Nicht fehlen sollte im Gepäck eine Regenjacke. Gerade auf dem Heimweg in den Abendstunden ist ein Gewitterschauer im Sommer keine Seltenheit.

Ebenfalls wichtig im Alltag ist ein Minitool zum Festziehen lockerer Schraubverbindungen.

Eine kleine Luftpumpe kann bei einem Reifendefekt hilfreich sein und findet an Trekking- und Cityrädern am Rahmen Platz.

Alternativ: Wenn der Arbeitsweg in erster Linie durch die Stadt führt, gibt es diverse Radhändler, die kostenlos oder für wenig Geld die Nutzung einer Luftpumpe ermöglichen.

Wird das Smartphone zur Navigation genutzt, sollte es in einer speziellen Halterung am Lenker befestigt werden.

Damit die Hose sauber bleibt und sich nicht in der Kette verfängt, sollte man ein Hosenband mit Klett benutzen.

In Corona-Zeiten gehört zudem eine Gesichtsmaske ins tägliche Radgepäck.

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