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Durchs Alte Land radeln

Bäume so weit das Auge reicht. Das Alte Land am Elbstrom ist mit 18 Millionen Obstbäumen das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Nordeuropas. Der "Obstgarten der Nation" lässt sich gut per Velo erkunden, etwa zur Blüte- oder Erntezeit.

Blütezeit im Alten Land am Elbstrom (Foto: Tourismusverband Landkreis Stade Elbe / Martin Elsen)

Obstgenuss und Radfahren: Die Region, eine der schönsten und traditionsreichsten Landschaften Norddeutschlands, mit dem Rad zu entdecken, ist ein echter Radel-Genuss.

Wer auf einer der beiden Schleifen der Obstroute unterwegs ist, kann dies auf einer Radtour erleben. Entlang der sich zur Elbe schlängelnden Flüsschen Schwinge, Lühe und Este oder dem großen Strom selbst, vorbei an Kirsch- oder Apfelbäumen bis hin zu den Hansestädten Stade und Buxtehude.

Die Route weist den Weg entlang von Obsthöfen und durch Obstplantagen, vorbei an der Hogendiekbrücke und zum Lühe-Anleger mit Blick auf die großen Schiffe auf der Elbe auf ihrem Weg nach Hamburg oder in die Nordsee.

In Jork ist der Besuch des „Gräfenhofes“ sowie des Fachwerkensembles der „Bürgerei“, der Kirchen in Jork und Borstel oder des „Museums Altes Land“ sowie des Obstlehrpfads ein Muss.

Obsterlebnisse an der Strecke: Hofführungen, Obsthof-Express Fahrten, Herzapfelgarten, Apfeldiplom, Picknick im Obsthof oder kleines Obsthofabitur.

Die Hansestädte Stade und Buxtehude sind gute Ausgangs- oder Zielpunkte der Tour. Beide Altstädte bieten maritimes Flair. Die Märchenstadt Buxtehude besticht u. a. durch die Mühle am Fleth, den Marschtorzwinger und den Stavenort. Für Stade sind Hansehafen, Museum Schwedenspeicher und Burggraben charakteristisch.

Zur Blütezeit ist die Obstroute ein Highlight, sie führt zum Teil direkt entlang der Obstplantagen oder mitten durchs Blütenmeer. Zunächst brechen meist im April die Kirschknospen auf und eine rosa-weiße Welt entsteht. Es folgt die Apfelblüte normalerweise mit ca. zehn Tagen Verzögerung und dauert, wie die Kirschblüte, ca. zwei Wochen bis in die Mitte des Mai hinein. Abermillionen Obstbäume blühen und es riecht so nach Frühling und Blüten, dass man gar nicht anders kann, als dem Duft zu folgen.

Wer sich auf die Spuren von Natur und Kultur in der Region begeben möchte, dem ist eine Radtour auf dem Mönchsweg zu empfehlen. In vergangene Zeiten eintauchen und museale „Schätzchen“ der Region entlang der Spuren der Mönche verfolgen.

Die Museen reihen sich entlang des Mönchsweges, wie die Perlen einer Kette entlang der Strecke: Klosterpark Harsefeld mit Museum – Heimatstube Bliedersdorf - Handwerksmuseum Horneburg - Abstecher zum Schloss Agathenburg - Museum Schwedenspeicher, Kunsthaus und Freilichtmuseum in Stade - Heimat- und Schulmuseum Himmelpforten - Heimathof Hüll - Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum Wischhafen und schließlich lohnt ein Abstecher zum Natureum Niederelbe in Balje.

Entlang beider Touren gibt es außerdem Leuchttürme, Kirchen mit Arp-Schnitger Orgeln, Mühlen und vieles mehr zu entdecken. Alles schafft man nicht an einem Tag, zwei Stopps sind empfehlenswert.

Vom April bis Oktober tourt zudem der Elbe-Radwanderbus jedes Wochenende durch die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom. Der Bus verkehrt ab Harsefeld über Horneburg, Stade, das Alte Land und Kehdingen bis hinauf nach Balje. Der Audio-Erlebnisguide „Hörgenuss im Elbe-Radwanderbus“ informiert während der Fahrt über Sehenswertes am Wegesrand.

Die Fahrtzeiten sind so abgestimmt, dass die Züge des Metronom und der EVB, S-Bahn, Lühe-Schulau-Fähre und Moorexpress immer zeitnah verkehren und Wartezeiten somit vermieden werden. Der mitgeführte Fahrradanhänger bietet Platz für 16 Fahrräder.

 

Links
Rad-Tourenplaner: www.tourenplaner-altesland.de
Elbe-Radwanderbus: www.elbe-radwanderbus.de
Obstroute: www.obstroute.de
 

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