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City: Mit dem Rad durch die Fußgängerzone?

Mal eben schnell was erledigen oder die vergessene Milch im Supermarkt holen. Viele Städter schwingen sich dafür gerne aufs Rad. Flexibel, schnell und umweltfreundlich. Am Beginn der Fußgängerzone heißt es dann meist: absteigen und schieben.

Fußgängerzonen für Radler freigeben

Rad fahren in der Fußgängerzone? (Foto: Pixabay)

Sehr zum Unmut vieler Radler. Macht eine Öffnung von Fußgängerzonen für den Radverkehr Sinn? Funktioniert ein Nebeneinander von Fuß- und Radverkehr?

Das Forschungsprojekt "Mit dem Rad zum Einkauf in die Innenstadt – Konflikte und Potenziale bei der Öffnung von Fußgängerzonen für den Radverkehr" beschäftigt sich mit dem Thema. Jetzt liegt ein Endbericht vor.

Die Studie kommt u.a. zu dem Ergebnis, dass nach einer Freigabe der Fußgängerzone keine Zunahme von problematischen Ereignissen oder Verhaltensweisen zu verzeichnen ist. In empirischen Befragungen konnte auch keine Verringerung der Aufenthaltsqualität festgestellt werden. Zudem scheint der innerstädtische Einzelhandel von radfahrenden Kunden zu profitieren. In der Studie weisen diese einen höheren Jahresumsatz im Einzelhandel als Pkw-fahrende Kunden auf.

Im Laufe des Projekts ist die Kampagne „RADSAM – achtsam mit dem Rad fahr’n!“ entwickelt und erfolgreich angewendet worden: Städte wie Bergisch Gladbach, Ansbach, Eutin, Meppen und Homburg haben ihre Fußgängerzonen für den Radverkehr freigegeben. Auf  radsam-kampagne.de  gibt es dazu Informationen und Empfehlungen.

Links
Kampagne RADSAM – achtsam mit dem Rad fahr’n!“
Endbericht "Radverkehr in Fußgängerzonen"
Planungsleitfaden "Öffnung von Fußgängerzonen für den Radverkehr"

 

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