Radtouren.de

werbepartner info
Anzeige

Qualität gefestigt: Die Fahrrad-Neuheiten 2014

Vor allem E-Bikes überzeugen 2014 durch gute Qualität

Der Pressedienst Fahrrad lud ins Kölner Sport und Olympia Museum ein – unsere Redaktion war vor Ort

Heute schon die Trends von morgen kennen: Radtouren.de war bei der Pressekonferenz des „Pressedienst Fahrrad", der im Deutschen Sport und Olympia Museum in Köln im Rheinauhafen die Trends und Neuheiten für 2014 vorgestellt hat.

Fakt ist, dass auch in der kommenden Saison das Thema E-Bike nicht wegzudenken ist. Nicht nur der Hersteller „Flyer”, sondern auch Modelle anderer Hersteller, wie zum Beispiel von „Riese und Müller“ können sich immer mehr auf die Themen Technik und Optik konzentrieren und nicht mehr nur darauf, dass so ein E-Bike überhaupt fährt. Ausgefeiltere Motoren und vor allem die benutzerfreundliche Bedienung sind Themen für die nächste Saison. Das Display der Konsole ist übersichtlich, diese selber abnehmbar und im schickeren Design als noch in der letzten Saison. Die Akkulladezeit beträgt zwischen 1,5 und 4 Stunden, die Akkulaufzeit kann immer noch schlecht angegeben werden, hier hängt es weiterhin vom Fahrverhalten ab.

Die Vollfederung wird auch beim E-Bike immer wichtiger – beim Einsatz im Gelände bleibt da auch die Ladung auf dem Gepäckträger höchstwahrscheinlich unversehrt. Der Kettenkasten ist mittlerweile aus Aluminium und sorgt damit für eine lange Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit bei Verschmutzungen. Ein eingebautes kleines Schloss kann für ganz schnelle Einkäufe genutzt werden.

Weiter durchgesetzt hat sich auch das E-Mountainbike. In der letzten (diesjährigen) Saison anfangs noch belächelt, hat es sich im folgenden Jahr bereits etabliert. Sowohl Anfänger als auch echte Mountainbike-Fans werden auf der Strecke Spaß haben – vor allem, wenn es im Trail bergauf geht.

Auch im Mountainbike-Sektor ist die motorische Unterstützung gut angenommen worden

Auch im motorlosen Mountainbike-Bereich geht es voran. Teleskopsattelstützen werden ebenso standardisiert wie Wechselgrößen der Reifen. Wenn die alten Favoriten 26-Zoller waren und sich 29-Zoller oft als zu groß und wuchtig zeigen, etabliert sich mehr und mehr die „neue Standardgröße“ 27,5-Zoll.

Wie im wahren Leben wird auch hier auf das Gewicht geachtet. Wenn die E-Bikes immer noch (weil technisch noch nicht anders möglich) sehr schwere Zeitgenossen sind, wiegt das Mountainbike von heute nur noch ca. 12 Kilo.

Rennrad fahren leicht gemacht: Sieben Kilo Fahrradgewicht

Dies wird nur noch getoppt von den Rennrädern der nächsten Saison. Lediglich sieben Kilo Fahrradgewicht (Voll-Carbon-Rahmen) erfordern eine hohe Technik für angenehmes Fahrverhalten. Im Rennsportbereich wird der Fokus vor allem auf die Bremstechnik gelegt. Hydraulische Scheibenbremsen setzen Felgenverschleiß ein Ende – bis dato allerdings lediglich im Hobbysportbereich.

Die Reifen selbst erleben 2014 keinen Quantensprung. Das Prinzip „tubeless“ setzt sich aber immer mehr durch und überzeugt. Mit Pannenschutzmilch gefüllte Reifen sorgen für lang anhaltenden Fahrspaß. Kleinere Löcher von bis zu 2 mm werden problemlos durch die beim Platzen austretende Flüssigkeit von selbst geflickt. Diese sollte alle 3-4 Monate ausgetauscht werden, da sich die einzelnen Komponenten sonst voneinander lösen könnten und keine Flick-Garantie mehr gewährleistet werden kann. Die Reifen weisen ebenfalls eine immer weiter ausgefeilte Haftung und Auflagentechnik an – natürlich Marke Leichtbau. Zwischen „tubeless“ und normalem Reifen zu wechseln, ist bei den meisten Modellen kein Problem mehr.

Die kleinen weißen Pünktchen sind die von der Pannenmilch gefüllten Flicken

Auch die etwas ausgefalleren Modelle sind mittlerweile reine High-Tech-Modelle. Vor allem die „Spaßmaschine“ Liegebike zeigt, „dass das Fahrrad viel mehr zum Lifestyle-Produkt geworden ist“, begeistert sich Gunnar Fehlau, Leiter des Pressedienst Fahrrad. Ausgefeilte Ergonomie und Aerodynamik sowie eine noch besser ausgearbeitete Wendigkeit erhöhen den Fahrspaß. Das Liege-Bike 2014 ist außerdem faltbar und so auch extrem handlich zu transportieren.

Der Hobbyrennradfahrer profitiert. Im Leistungssport sind hydraulische Scheibenbremsen noch nicht erlaubt

Auch in Sachen Mode und Accessoires wurde besonders am Styling gearbeitet. Überzeugend sind Fahrrad- und Laptoptaschen mit eingewebtem Reflektormaterial, die da wirken, wo der Autoscheinwerfer auch wirklich landet. Ebenfalls nicht zu verachten ist der Fahrradhelm mit integrierter Sonnenbrille. Kein lästiges Auf- und Absetzen der Brille mehr und auch für Brillenträger nützlich, da kein Brillenwechsel stattfinden muss. Funktionswäsche, die nicht wie solche aussieht und Faltschlösser in Trendfarben runden das Angebot ab.

Sonnenschutz mit einer Handbewegung / Fahrradtaschen aus reflektierendem Material für optimale Sicherheit

Alles in allem die kommenden Fahrradjahre vor allem zeigen, inwieweit sich die (vor allem) technischen Trends der vorherigen Saison etabliert und bewährt haben. Vor allem im E-Bike-Bereich können sich Fahrrad-Fans auf mehr gefestigte Qualität freuen.


Text und Bilder: Louise Fiedel

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar schreiben











Damit das neu gekaufte Fahrrad nicht schneller weg ist als einem lieb ist, ein paar Tipps zum Diebstahlschutz.

... hier geht es zu den Tipps

Ein Fahrrad will gepflegt werden. Wie es lange so aussieht wie neu, erfahren Sie hier.

... Tipps zur Fahrradpflege

Was man beim Fahrradkauf beachten sollte, erfahren Sie hier.

Welches Fahrrad ist das richtige für mich? Hier gibt es Tipps.

Neuigkeiten aus der Fahrradwelt.

Beim Kauf eines E-Bikes sollte man einiges beachten. Hier gibt es Tipps und hilfreiche Informationen.

... zu dem E-Bike-Kauftipps

Interessante Termine rund ums Rad.

Damit Sie nicht ohne Licht fahren, gibt es hier Tipps zur richtigen Beleuchtung.

© Hayit Medien Köln | 2005 - 2017 Alle Rechte vorbehalten