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Radfahren wenn's heiß ist

Die Luft flimmert vor Hitze, über den Kornfeldern hängt der typische Duft, am Straßenrand werden Erdbeeren verkauft, bis weit in den Abend ist es hell – es ist Sommer! Eben noch kalt und ungemütlich, jetzt schon fast wieder zu heiß.

Doch gewusst wie, ist eine Radtour bei Sommerhitze nahezu angenehmer zu bewältigen als ein Spaziergang oder eine Autofahrt. Es gilt einfach, ein paar Regeln zu beherzigen.Die Redaktion von Radtouren.de hat ein paar Tipps zusammengetragen und die Leser des Newsletters aufgefordert, selbst welche beizusteuern.

Tipp 1:
Von Christian via Facebook: Thermoskanne – also statt der normalen Getränkeflaschen hilft es wirklich eine fahrradtaugliche Thermoskanne zu nutzen. Die hält kühles Getränk kühl. Und noch ein Tipp: wer pures Wasser nicht trinken mag (wie ich) der sollte immer einen Rest vom vorhandenen Getränk übriglassen und mit Wasser auffüllen. Dann bleibt zumindest ein Restgeschmack - bis zu einer gewissen Grenze...

Tipp 2:
Von Christian via Facebook: Achtung vor der Montag / Dienstag-Falle! Wir waren gerade auf dem Inn-Radweg unterwegs - und gerade Montags und Dienstags haben viele Lokale und Biergärten einfach Ruhetag. Da kriegt man nix zu trinken oder eben erst 20 Kilometer später! Darum unbedingt an diesen Tagen ausreichend Trinkvorrat dabei haben, wenn es heiß ist!!

Die Redaktion von Radtouren.de gibt folgende Tipps:
Die Kopfbedeckung ist für Helm tragende Radfahrer schon inklusive. Ob der Helm dabei eine dunkle oder helle Farbe hat, spielt nach unserer Erfahrung keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass er leicht ist und viele Lüftungsschlitze aufweist.

Selbst bei einer kurzen Ausfahrt sollte man ihn nicht vergessen: den ausreichenden Sonnenschutz. Oberschenkel, Arme, Waden und oftmals auch Nacken und Ohren sind praktisch unausgesetzt der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt und sollten durch Sonnencreme mit einem angemessen hohen Lichtschutzfaktor geschützt werden. Als angenehm da verhältnismäßig wenig klebend werden oft die transparenten Gels oder Sprays empfunden.

Wer zwei oder gar drei Getränkehalter an seinem Fahrrad montiert hat, weiß im Sommer wieder, warum. Der Bedarf an Flüssigkeit ist enorm und sollte regelmäßig gestillt werden. Bereits bevor man den Durst verspürt, sollte man die Flasche ansetzen. Am besten in mindestens eine Flasche Wasser füllen, in der anderen sorgt eine Schorle mit wenig Fruchtsaft im Verhältnis zum Wasser für Abwechslung. Man sollte mit einem Verbrauch von 1 Liter pro Stunde rechnen und zur Sicherheit Geld zum Nachtanken einstecken.

Auf Höchstleistung sollte man als Hobbyradler bei Hitze besser verzichten. Lieber ab und zu eine Pause zusätzlich einrichten, im Schatten gemütlich ein paar Schluck trinken und die Beine vertreten. Denn bei Hitze leiden gerade die
Füße besonders und neigen schnell dazu, zu brennen und schließlich stark zu schmerzen. Neben dem Füße vertreten helfen oft auch spezielle Einlegesohlen
– die Profis lassen sich solche übrigens vom Orthopäden maßanfertigen.

Ideal ist es, die Radtour auf den Vormittag zu legen. Besonders in den frühen Nachmittagsstunden hat sich das Land am stärksten erwärmt und strahlt am meisten Hitze ab.

Ozon ist ein leidiges Thema – man merkt es nicht direkt, und doch macht es empfindlichen sportlich Aktiven im Sommer das Leben schwer. Ozon kann zu Reizungen der Atemwege führen, insbesondere langfristige körperliche Anstrengung sollte bei höheren Ozonkonzentrationen – der Landessportbund NRW spricht hier von Werten ab 180 Mikrogramm/Kubikmeter – von Menschen mit Atemwegsproblemen (Allergiker, Asthmatiker, Ozon-Sensible) vermieden werden. Die Belastung ist während einer Schönwetterperiode an Tagen mit intensiver Sonneneinstrahlung etwa zwischen 11 und 19 Uhr am höchsten. Auf dem Land hält sie sich länger als in der Stadt, wo die erhöhte Konzentration von Stickstoffmonoxid zu einem rascheren Abbau des Ozons führt.

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Text: Cornelia Auschra (c) copyright, Alle Rechte vorbehalten

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