Teneriffa bietet dem Radfahrer viele Herausforderungen. Die Touren führen ins Anagagebirge und über reizvolle Panoramastraßen
Natürlich beherrscht der mächtige Pico del Teide, im Winter häufig schneebedeckt, mit seinen 3718 Metern Höhe die Inselszenerie. Eine enorme Höhe für die relativ geringe Landfläche. Bereits vor Jahrhunderten entsandte der stolze Vulkan riesige Mengen an glühender Lava und prägte somit das Oberflächenrelief der Insel. Im Nationalpark Parque Nacional del Teide treten die bizarren Hinterlassenschaften der vulkanischen Geschichte am extremsten zutage. Wolkenmeere krallen sich am breiten Bergrücken fest und hinterlassen in den Baumwipfeln der üppigen Wälder viel Feuchtigkeit. Der Berg als Wetterscheide schafft eine Insel der Kontraste.
Im trockenen Süden gedeihen auf der ockerfarbenen Erde unter Einfluss der intensiven Sonne nur Kakteen und Disteln. Doch im fruchtbaren Norden sprießt die Vegetation aus dem feuchten Boden hervor. Im Anagagebirge, dem Rückgrat der Insel, zeigt sich die rege Fruchtbarkeit am deutlichsten.










