Radtouren.de

werbepartner info
Anzeige

Rückenfreundlich Radfahren

Häufig ist eine schlechte Körperhaltung der Grund für Rückenprobleme (Foto: pd-f.de / koga.com)

Verspannungen, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss: Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer eins in Deutschland. Bei langem Sitzen oder längeren Radtouren klagen viele über Probleme. Dabei kann gerade das Radfahren dazu beitragen, die Rückenmuskulatur gezielt zu stärken, Erkrankungen zu vermeiden und die Genesung zu fördern. Hier gibt es ein paar Tipps für rückenfreundliches Fahrradfahren.

Nur selten sind schwerwiegende Erkrankungen die Ursache für Rückenleiden, sondern viel eher auf eine falsche Körperhaltung zurückzuführen.

Krafttraining ganz nebenbei
Eine gute Grundlage für einen gesunden, schmerzfreien Rücken sind Kräftigung und Dehnung, mit denen Haltungsschwächen abgebaut und das Muskelkorsett gestärkt werden.

Jeder Mensch fährt anders
Das Fahrrad ist selten eine Maßanfertigung, man kann es heutzutage aber sehr gut auf individuelle Bedürfnisse anpassen. Hilfreich sind etwa verstellbare Vorbauten zur individuellen

Passt wie ein Maßschuh
Wer damit dennoch nicht zurechtkommt, sollte sich überlegen, sich bei so genannten ERgonomie-Experten einmal genau vermessen zu lassen. Danach wird ein passendes Rad aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Rahmenhöhen, -längen und -formen sowie diversen ergonomischen Ausstattungsoptionen zusammengestellt. Für Menschen, die in Größe und Proportion nicht dem Durchschnitt entsprechen ist dies besonders wichtig.

Um den Rücken nicht zu belasten, sollte das Fahrrad richtig eingestellt sein (Foto: pd-f.de / Kay Tkatzik)

Haltung bewahren aber Pausen machen
Die Ursache von auftretenden Rückenschmerzen beim Radeln liegen nicht immer in der Haltung an sich begründet. Oft entscheidet der Fitnesszustand über das Wohlgefühl einer Sitzposition. Legen Sie bei längeren Fahrten oder Verspannungen also durchaus mal eine Pause mit ein paar Lockerungsübungen ein.

Gut gefedert ist gut für die Bandscheibe
Nicht immer verfügen Rad-Traumrouten auch über einen traumhaften Belag. Oft genug machen Wurzeln den Radweg zum Albtraum und Kopfsteinpflaster historische Sehenswürdigkeiten zum denkwürdigen Erlebnis für Schultern, Hände und die natürlichen Stoßdämpfer des Menschen, die Bandscheiben. Eine gute Federung des Fahrrads ist daher hilfreich.

Eine gute Federung schützt vor Stößen, die den Rücken belasten (Foto: pd-f.de / Kay Tkatzik)

Positionswechsel: im Liegen fahren
Auch für Menschen, die trotz aller Maßnahmen dauerhaft Probleme beim Radfahren haben, gibt es Lösungen. Für viele ist die erste Fahrt auf einem Liegerad ein echtes Aha-Erlebnis. Untersuchungen zufolge beträgt der Bandscheibendruck in der zurück gelehnten Position kaum ein Drittel der Belastung in der nach vorne gebeugten Haltung.

Da soll noch mal jemand sagen, im Liegen könne man nichts für seine Gesundheit tun.

Ab und an mal die Position wechseln hilft dem Rücken (Foto: hpvelotechnik.com / pd-f)

Kommentare

Ihr NameKuehn, Andreas, 10-05-14 09:59:
Ich fahre ein Trike als Pedelec und Krankenfahrstuhl und sehe in dem Rad den Vorteil gegenüber meinem Krankenfahrstuhl in dem tiefen Schwerpunkt, denn mit meinem Krankenfahrstuhl stürze ich ca. alle 3 Jahre, aber fahre das Trike schon über 15 Jahre

Kommentar schreiben











© Hayit Medien Köln | 2005 - 2017 Alle Rechte vorbehalten