Im Trend – Sightseeing by bike
Dass Berlin nicht nur eine Club-, Shopping- und Restaurantmeile ist, sondern dass man diese Locations prima auf dem Rad erreichen kann, hat sich natürlich auch bei den Besuchern herumgesprochen. In größeren Gruppen fallen sie denn auch auf, wie sie unbekümmert in sehr gemäßigtem Tempo die Sehenswürdigkeiten sowie innerstädtischen Kieze abklappern. Kaum ein Fahrradgeschäft, eine Pension oder ein Hostel, das nicht auch Mieträder anbietet, abgesehen von den großen Fahrradverleihern mit mehreren Standorten, die auch geführte, mehrsprachige Besichtigungstouren anbieten, wie z. B. „Berlin on Bike“, „Berlin Bike Tour“ oder „fahrradstation“. Die DB hat ihre „Call a Bike“-Flotte umgestellt und erweitert, als Mobilitätsergänzung zum öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die Tagesmietpreise für 24 Stunden liegen zwischen 8 und 15 €.
Gut geführt auf Rad(fern)wegen und in der Gruppe
Mehrere überregionale und europäische Radfernwege führen durch die Stadt oder haben hier ihren Anfang (Berlin-Kopenhagen, Berlin-Usedom). Der Mauerradweg hat eine Gesamtlänge von 160 km, davon verlaufen 50 km entlang des ehemaligen innerstädtischen Grenzstreifens. Doch selbst Berlinern fällt es zum Teil schwer, die ehemalige Teilung der Stadt nachzuvollziehen, da nur sehr wenige Spuren und Überreste erhalten sind. Touristen ist eine geführte Tour angeraten, um sich eine annähernd konkrete Vorstellung machen zu können. Daneben gibt es zahlreiche Radrouten, die quer durch die Stadt verlaufen und auf ruhigen Nebenstraßen Wohnquartiere mit Arbeitsstätten und Naherholungsgebieten verbinden.
Mehrere überregionale und europäische Radfernwege führen durch die Stadt oder haben hier ihren Anfang (Berlin-Kopenhagen, Berlin-Usedom). Der Mauerradweg hat eine Gesamtlänge von 160 km, davon verlaufen 50 km entlang des ehemaligen innerstädtischen Grenzstreifens. Doch selbst Berlinern fällt es zum Teil schwer, die ehemalige Teilung der Stadt nachzuvollziehen, da nur sehr wenige Spuren und Überreste erhalten sind. Touristen ist eine geführte Tour angeraten, um sich eine annähernd konkrete Vorstellung machen zu können. Daneben gibt es zahlreiche Radrouten, die quer durch die Stadt verlaufen und auf ruhigen Nebenstraßen Wohnquartiere mit Arbeitsstätten und Naherholungsgebieten verbinden.
Die Museumsinsel oder die Potsdamer und Berliner Schlösser und Gärten mussten nicht unbedingt als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet werden, um bekannt zu werden. Anders sieht es mit den Siedlungen der Berliner Moderne aus, die seit 2008 auf dieser Liste stehen. Sechs städtebaulich und architektonisch wegweisende Wohngebiete, die zwischen 1913 und 1934 errichtet wurden, sind eine Besichtigung wert. Darunter zum Beispiel die Hufeisensiedlung in Neukölln von Bruno Taut und Max Wagner oder die Großsiedlung Siemensstadt, erbaut von Otto Bartning, Walter Gropius und anderen
Michael Knecht