Studie: „Fahrradfahren in Deutschland 2011”
Umfrage untersucht das Verhältnis der Deutschen zum Fahrrad
Deutschland fährt Fahrrad. Nur zwei Prozent der Bevölkerung können kein Rad fahren. Da wundert es nicht, dass Fahrradfahren für die meisten Deutschen Outdoor-Sportart Nummer eins ist (81 Prozent). Die Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2011” wurde im Auftrag der Rose Versand GmbH unter 1009 Deutschen zwischen 16 und 65 Jahren vom Marktforschungsinstitut Research Now durchgeführt. Sie erfasst Unterschiede zwischen Alltags- und Sportnutzung ebenso wie die zwischen ländlicher und städtischer Nutzung und unterschiedlichen Altersgruppen.
Die Deutschen schätzen das Radfahren, weil es sowohl gesund (87 Prozent) als auch umweltfreundlich (64 Prozent) ist. Immerhin kommen 38 Prozent der Deutschen mit dem Fahrrad in der Stadt am schnellsten ans Ziel und Radtouren sind besonders beliebt (61 Prozent).
Weitere Ergebnisse der Studie sind:
Das beliebteste Radmodell bleibt das normale Rad mit Nabenschaltung (53 Prozent), gefolgt vom Mountainbike mit 31 Prozent. Für 45 Prozent der Deutschen entwickelt sich das E-Bike zum neuen Trend. Allerdings bestitzt nur 1 % der Befragten ein E-Bike, 53 % ein „normales” Fahrrad mit Nabenschaltung, 31 % ein Mountainbike, 5 % ein Rennrad.
Beinah drei Viertel (73 Prozent) der Deutschen hält das Radfahren in den Städten für gefährlich. Zudem bewegen unsichere Radwege (20 Prozent) und Angst vor dem Verkehr (12 Prozent) viele, nicht auf das Zweirad zu steigen.
Für eine generelle Helmpflicht ist laut der Studie knapp jeder Vierte (23 Prozent), 41 Prozent fordern diese für Kinder. Beinahe ein Viertel (24 Prozent) hält außerdem eine Führerscheinpflicht für E-Bikes für sinnvoll.
Für jeden Zweiten ist der stationäre Händler vor Ort beim Fahrradkauf die wichtigste Anlaufstelle. Dennoch können sich bereits 35 Prozent der Deutschen vorstellen, ein Rad online zu kaufen. Dabei ist den Deutschen in beiden Fällen das Preis-Leistungs-Verhältnis (97 Prozent) und guter Kundenservice (74 Prozent) besonders wichtig.
Beim Kauf achten die deutschen Kunden auf Qualität (97 Prozent) und gute Fahreigenschaften (98 Prozent). Das Design (49 Prozent) und die Marke (26 Prozent) spielen eher eine untergeordnete Rolle.
- Links:
- Den kompletten Studienband „Fahrradfahren in Deutschland 2011" erhält man unter media1.roseversand.de/cms/rose_fahrradfahren_in_deutschland_2011_2_pdf.pdf




