Port d'Alcúdia für Radfahrer: Tour 2 - Atemberaubende Aussichten
Port d’Alcúdia – Port de Pollença – Formentor und wieder zurück (ca. 62 Kilometer)
Rauhe Felslandschaft und spektakuläre Aussichten – eine Tour zum Cap Formentor bietet beides in seiner schönsten Form. Allerdings ist die Strecke nur für sportliche Fahrer geeignet
Landschaftlich ist die Tour, die zum Leuchtturm auf dem Cap Formentor führt, atemberaubend schön. Doch eine gute Kondition sollte für die etwa 60 Kilometer lange Strecke schon vorhanden sein. Zahlreiche Steigungen und Haarnadelkurven machen die Fahrt zum Cap nicht gerade einfach. Doch immer wieder neue Blickwinkel und Fotoperspektiven entschädigen für die Anstrengungen, die diese Tour sicherlich beinhaltet.
Startpunkt ist der Passeig de Maritim in Port d’Alcúdia, dort, wo die Glasbodenboote zu ihren Touren ablegen.
Ferienort mit Stil
Hier folgt man zunächst den Wegweisern durch Alcúdia in Richtung Port de Pollença. Der Weg ist relativ eben und führt an der Bucht von Pollença entlang. Nach 8 Kilometern stößt man auf einen Kreisverkehr. Vor dem beschwerlichen Stück nach Formentor bietet sich Port de Pollença geradezu für eine erste Rast an. Anders als zum Beispiel in Alcúdia ist hier an der Strandpromenade die ursprüngliche Bebauung erhalten geblieben.
Schon früh haben Engländer die geschützte Bucht für ihre Sommerfrische entdeckt. Agatha Christie soll hier gar einen ihrer berühmten Krimis geschrieben haben. Es lohnt sich, ein wenig die Strandpromenade, den Paseo de Colón, entlang zu bummeln.
Beeindruckende Hotels, wie das Illa d’Or, das noch das typische Flair eines britischen Grandhotels ausstrahlt und auch überwiegend von Briten gebucht wird, säumen den Paseo. Parallel zur Strandpromenade verläuft die Straße nach Formentor, so dass man nicht wieder zurück zum Kreisverkehr muss, wenn man nach einer ausgiebigen Rast den schwierigen Teil der Strecke in Angriff nehmen will.
Den Paseo de Colón entlang sollte man die Fahrräder schieben, einmal, um die Atmosphäre besser genießen zu können, andererseits wegen des Gedränges, das hier oft herrscht. Wenn man nicht in Radfahrerkluft unterwegs ist, bieten die Bar „Katy’s“ leckere und durstlöschende Erfrischungen oder die Terrasse des Hostal Bahía eine gute Möglichkeit, sich für den Aufstieg nach Formentor zu rüsten.









