Radreisende leben für die Dauer ihres Urlaubs in der Regel mit vier Packtaschen, die alles Hab und Gut transportieren, sowie mit ein bis zwei Packsäcken für das Dach über dem Kopf. Eine richtig praktische Packordnung wird man selten schon zu Beginn einer Tour finden. Meist stellt sich diese erst nach zwei, drei Tagen unterwegs ein.
Folgende Tipps sollten das Leben aus der Tasche jedoch schon von Anfang an erleichtern:
- Geld, Kamera, Regensachen und Kälteschutz kommen am besten in eine direkt zugängliche Tasche, das ist – für diejenigen, die links vom Rad absteigen und dieses dann potentiell auf der rechten Seite anlehnen – die linke vordere Tasche (Lowrider).
- Feuchte Wäsche oder Handtücher können in der Tasche unterkommen, in der z.B. Kochutensilien, Werkzeug und das 1.-Hilfe-Täschchen aufbewahrt sind – am besten in der rechten vorderen Tasche.
- Wechselklamotten können zusammen mit Ersatzschuhen in einer der beiden hinteren Taschen verstaut werden.
- Lebensmittel, die tagsüber nicht benötigt werden, behalten die nächtliche Kühle noch lange Zeit, wenn man sie im Schlafsack eingewickelt transportiert – ebenfalls hinten.
Bei all diesen Überlegungen ist in jedem Fall aber darauf zu achten, dass die Taschen möglichst gleich schwer sein sollten. Hat man noch Zelt oder Isomatten hinten aufgeladen, können die beiden vorderen Taschen schwerer beladen sein als die beiden hinteren. Wichtig fürs Fahrverhalten ist außerdem, dass der Schwerpunkt möglichst nah am Rad und tief liegt.



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Gepäck am Vorderrad -
der Lenker reagiert träge und man muss ihn um so fester und kräftezehrender im Griff haben, je mehr das Gepäck an der Lenkertasche und in den Lowrider von der Lenkerachse entfernt ist. Klingt theoretisch. Einfacher gesagt: Es ätzt, wenn man bei jeder Lenkerbewegung das Gepäck hin und her wuchten muss. Falls Sie eine Lenkertasche haben: Zur Probe mal möglichst schwer beladen und versuchen, rasch zu lenken... Ich verzichte auf Lenkertaschen, das mag gelegentlich umständlich sein, ist aber auch ein Sicherheitsgewinn.
Meine Lowrider sind hingegen schwer beladen - weil jedoch ihr Gewicht so nah an der Lenkachse angebracht ist kosten sie fast keine zusätzliche Kraft bei raschen Lenkbewegungen. Bei Pässefahrten aufwärts ist das wichtig, denn auch durch rasche Lenkbewegungen wird bergauf das Gleichgewicht gehalten.
Bis zu 2 Wochen schaffe ich das locker ohne Lowrider. Taschen vorne beeinträchtigen das Fahren doch erheblich. Meine Wertsachen, Papiere, Brille, Karten, handy etc packe ich in die Lenkradtasche, die ich natürlich mitnehme, wenn ich mein Rad mal abgeschlossen irgendwo verlasse. Bei Regen ziehe ich offene Sandalen mit Klettverschluss an. Da läuft das Wasser einfach durch. Feste Schuhe brauchen viel zu lange zum trocknen. 2 mal Radtrikots und Radlerhosen reichen in der Regel. Abends Handwäsche mit Shampoo, morgens Sitzpolster noch nicht ganz trocken , am Abend nochmals raushängen, am 2. Morgen ists dann trocken. Schnur und 3 - 4 Klammern sind nützlich, ebenso 2 Gummispinnen zum befestigen auf Gepäck oder Rad im Zug o.ä.
Viel Spass beim Radeln. Franz
Jahrelange fahren wir beide nun schon recht lange Touren durch Deitschland und nahem Ausland. Wir haben folgende Tricks: gute Radfahrkleidung, Wegwerfwaschlappen und Papierhandtücher nehmen wenig Platz ein und sparen Gewicht. Ferner übernachten wir auf unseren Touren bei "Dachgebern" eine Organisation auf Gegenseitigkeit. Findet Ihr im Internet