Die bergige Insel La Gomera ist eine willkommene Herausforderung für Wanderer und Radler. Die Straßen sind ruhig und führen im ständigen Auf und Ab über die kleine Insel
Als „Erbe der Menschheit“ ist der uralte, auf der Welt einmalige Lorbeerwald im Nationalpark Garajonay von der Unesco eingestuft worden. Der Park ist die grüne Lunge von La Gomera, das als die wildeste und schluchtenreichste Insel des Archipels gilt. Auf einer nur geringen Fläche von insgesamt 378 Quadratkilometern wurden zudem offiziell rund 120.000 Palmen registriert, mehr als auf allen anderen Kanarischen Inseln zusammen.
La Gomera war bis vor kurzem die einzige Insel ohne Flughafen. Das hatte den großen Vorteil, dass seine Besucher zumindest eine Fährüberfahrt von Teneriffa in Kauf nehmen mussten. Das hat sich allerdings geändert. Der Flughafen auf La Gomera ist eröfffnet, kann aber vorerst nur über Teneriffa erreicht werden. Zudem gibt es auf La Gomera auch nur wenige wirklich attraktive Badebuchten, der Großteil der Küste ist vielmehr felsig, schroff und abweisend. Kein idealer Platz also für den klassischen Urlaub zum Faulenzen, sondern eher eine willkommene Herausforderung für den auf Wandern und Rad fahren eingestimmten Aktivurlauber.






