Nur wenige Schritte weiter befindet sich in der Calle Doctor Chil das kanarische Museum, das sehr eindrucksvoll das Leben der Altkanarier beleuchtet, die zu einer Zeit lebten, als es noch keine Europäer auf der Insel gab. Der Kontrast kann nicht stärker sein, wenn man kurz darauf in der Calle Colón das Museum für moderne Kunst (CAAM) besucht, das Werke von zeitgenössischen Künstlern ausstellt. Ebenfalls nicht versäumen sollte man einen Besuch im Gabinete Literario am Plaza de Cairasco. Das Jugendstilhaus ist samt Einrichtung noch sehr gut erhalten. Davor bieten sich einige Straßencafés zur Erholung an. Danach schlendern wir weiter durch die Fußgängerzone der Calle Mayor de Triana, wo sich Geschäft an Geschäft reiht.
Am oberen Ende der Einkaufsstraße am Park San Telmo besteigt man am besten den Bus Nr. 1 und fährt ein Stück Richtung Norden zum Doramas-Park. Dort ist der Eingang zum Pueblo Canario, dem Kanarischen Dorf, in dem es Läden mit Kunsthandwerk sowie jeden Sonntag um 11.30 Uhr eine Folklore-Vorstellung gibt. Erbauer des Kanarischen Dorfes war der Künstler Nestór de la Torre, seine Werke sind im nahegelegenen Nestór-Museum zu ausgestellt. Nicht weit vom Doramas-Park entfernt empfiehlt sich ein Besuch im Yachthafen von Las Palmas de Gran Canaria.
Nach dem Rummel ist Radfahren angesagt
Der nächste Anlaufpunkt ist ebenfalls mit dem Bus zu erreichen: Der Catalina-Park liegt in der Nähe des Hafens und gilt als beliebter Treffpunkt bei Einheimischen und Touristen. Die Szenerie wird durch Dutzende von fliegenden Händlern belebt; man kann aber auch in einem der Terrassencafés unter Palmen geruhsam die Zeit verbringen. Der letzte Programmpunkt ist ein Besuch des 3 Kilometer langen Sandstrands Las Canteras. Hier ist Baden angesagt, auf der Promenade flanieren und im Straßencafé sitzen. Ein Vergnügen, das sich bis spät in die Nacht hinziehen kann. Nach soviel Stadtrummel fällt es leicht, sich wieder auf das Radfahren zu konzentrieren. Denn Gran Canaria hat im Landesinneren viel zu bieten, das es zu erkunden gilt. Doch Vorsicht, Radfahren wird aufgrund der hohen Berge auf Gran Canaria zur sportlichen Herausforderung. Die Fahrt durch die Inselmitte sowie die Tour entlang der Westküste sind allerdings geprägt durch unzählige landschaftliche Schönheiten, die die schweißtreibenden Anstiege schnell wieder vergessen lassen.
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Hallo Irene,
ja - einige dieser Touren gibt es auch geführt. Wir machen die Touren aber nicht als Inselrundfahrt, sondern starten immer hier vom Süden.
Schau mal auf www.free-motion.net unter RENNRAD. Wir haben auch einen großen Radverleih mit sehr hochwertigen Rädern der Marke Cannodale (MTBs, Rennräder, Trekkingräder). Falls du dazu Fragen hast, schicke mir einfach eine Email! Schöne Grüße aus Gran Canaria, Sandra
Hallo,
gibt es diese Tour auch geführt?
mfg.Irene Habringer