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Gran Canaria - der "Miniaturkontinent"

Gran Canaria ist vielfältig. Eine Rundtour führt durch wüstenartige Dünenlandschaft und alpine Gebirgsregionen: Eine sportliche Herausforderung

Gran Canaria liegt im Zentrum des Kanarischen Archipels. Die Insel hat eine runde Form, ist 49 Kilometer lang und 48 Kilometer breit. In der Mitte liegt ein Gebirgsmassiv, dessen höchste Erhebung der 1949 Meter hohe Pico de las Nieves ist. Die Bergflanken sind von tiefen Tälern zerfurcht und fallen besonders an der Westküste steil ins Meer hinab. An der Süd- und Südostküste, wo sich auch die Touristenzentren befinden, liegen weitläufige Strände und ausgedehnte Sanddünen.

Ideal zum Einkaufen: In der Fußgängerzone von Las Palmas reiht sich Geschäft an Geschäft

Stadtbummel durch Las Palmas

Ein Besuch der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, mit 350.000 Einwohnern die größte Stadt auf den Kanarischen Inseln, ist gleichzeitig ein Weg zurück in die Vergangenheit. Er beginnt im Stadtteil Vegueta in der Calle Colón Nr. 1, wo das Christoph-Kolumbus-Museum steht. Dort erfährt man die Geschichte von Christoph Kolumbus, der vor der Entdeckung Amerikas auf Gran Canaria haltmachte, hier seine Schiffe reparieren ließ und in der nahegelegenen Kapelle San Antonio Abad ein Gebet sprach.

Die Ausstellung im Christoph-Kolumbus-Museum läßt die Atmosphäre des 15. Jahrhunderts spürbar werden. Ein Gefühl, das sich beim weiteren Gang durch das alte Stadtviertel aufrecht erhält. Der Weg führt hinüber zum Plaza Santa Ana, umgeben von der mächtigen Kathedrale, dem Bischofspalast sowie dem Rathaus. Belebt wird die Szenerie von den zahllosen Tauben, die nach Futter gieren, und bewacht wird der Platz seit alters her von in Bronze gegossenen Hunden.

Rad fahren auf Gran Canaria ist aufgrund der hohen Berge eine sportliche Herausforderung

Nur wenige Schritte weiter befindet sich in der Calle Doctor Chil das kanarische Museum, das sehr eindrucksvoll das Leben der Altkanarier beleuchtet, die zu einer Zeit lebten, als es noch keine Europäer auf der Insel gab. Der Kontrast kann nicht stärker sein, wenn man kurz darauf in der Calle Colón das Museum für moderne Kunst (CAAM) besucht, das Werke von zeitgenössischen Künstlern ausstellt. Ebenfalls nicht versäumen sollte man einen Besuch im Gabinete Literario am Plaza de Cairasco. Das Jugendstilhaus ist samt Einrichtung noch sehr gut erhalten. Davor bieten sich einige Straßencafés zur Erholung an. Danach schlendern wir weiter durch die Fußgängerzone der Calle Mayor de Triana, wo sich Geschäft an Geschäft reiht.

Am oberen Ende der Einkaufsstraße am Park San Telmo besteigt man am besten den Bus Nr. 1 und fährt ein Stück Richtung Norden zum Doramas-Park. Dort ist der Eingang zum Pueblo Canario, dem Kanarischen Dorf, in dem es Läden mit Kunsthandwerk sowie jeden Sonntag um 11.30 Uhr eine Folklore-Vorstellung gibt. Erbauer des Kanarischen Dorfes war der Künstler Nestór de la Torre, seine Werke sind im nahegelegenen Nestór-Museum zu ausgestellt. Nicht weit vom Doramas-Park entfernt empfiehlt sich ein Besuch im Yachthafen von Las Palmas de Gran Canaria.

Nach dem Rummel ist Radfahren angesagt

Der nächste Anlaufpunkt ist ebenfalls mit dem Bus zu erreichen: Der Catalina-Park liegt in der Nähe des Hafens und gilt als beliebter Treffpunkt bei Einheimischen und Touristen. Die Szenerie wird durch Dutzende von fliegenden Händlern belebt; man kann aber auch in einem der Terrassencafés unter Palmen geruhsam die Zeit verbringen. Der letzte Programmpunkt ist ein Besuch des 3 Kilometer langen Sandstrands Las Canteras. Hier ist Baden angesagt, auf der Promenade flanieren und im Straßencafé sitzen. Ein Vergnügen, das sich bis spät in die Nacht hinziehen kann. Nach soviel Stadtrummel fällt es leicht, sich wieder auf das Radfahren zu konzentrieren. Denn Gran Canaria hat im Landesinneren viel zu bieten, das es zu erkunden gilt. Doch Vorsicht, Radfahren wird aufgrund der hohen Berge auf Gran Canaria zur sportlichen Herausforderung. Die Fahrt durch die Inselmitte sowie die Tour entlang der Westküste sind allerdings geprägt durch unzählige landschaftliche Schönheiten, die die schweißtreibenden Anstiege schnell wieder vergessen lassen.

Insel-Rundfahrt

In vier Tagen durch das grandiose Gebirge und an die spektakuläre Westküste von Gran Canaria

Um Gran Canaria von seiner schönsten Seite kennen zu lernen, ist ein Abstecher in die Berge unabdingbar. Noch besser: eine Fahrt über die Berge auf die andere Seite der Insel. Da die Berge im Inselzentrum jedoch an fast 2000 Meter heranreichen, die Höhenstraßen gleichzeitig nur unwesentlich unter den Gipfeln entlang führen, bedeutet das für uns einen gewaltigen Kraftakt.

Beliebt für einen Sonnenurlaub: Playa del Inglés

Doch die Mühen lohnen sich: Wir überqueren die Insel fast exakt in der Mitte von Süd nach Nord, fahren durch ein mit großartigen Felswänden durchsetztes Gebirge und genießen eine wahrhaft traumhafte Abfahrt nach Agaete. Und der Streckenabschnitt an der ebenfalls sehr gebirgigen Westküste zählt zum Schönsten, was die Kanarischen Inseln zu bieten haben: den unglaublichen Wechsel aus schroffer Steilküste und fruchtbaren Tälern. Bei einer sinnvollen Einteilung der Kräfte – vor allem der erste lange Berganstieg läßt sich gut in zwei Etappen aufteilen – wird diese Rundfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Start- und Zielort ist das Ferien-Dorado Playa del Inglés am südlichsten Punkt der Insel, dort, wo es sich wunderbar ausspannen und Kräfte bündeln lässt.

Tour 1: Playa del Inglés – Fataga

Berganstieg in das verträumte Fataga. Gleich am ersten Tag geht es steil bergan, doch ein reizvoller Rundblick entlohnt für die Mühen

Tour 2: Fataga – Puerto de las Nieves

Steile Anstiege wechseln mit rauschenden Abfahrten. Der zweite Tag bietet 79 grandiose Kilometer

Tour 3: Agaete – San Nicolás de Talentino

Nicht weniger eindrucksvoll als die Fahrt durchs Landesinnere ist die Route entlang der Westküste. Senkrecht fallen die Felswände oft über 500 Meter ins Meer hinab

Tour 4: San Nicolás de Talentino – Playa del Inglés

Der letzte Tag führt tief in die Bergwelt Gran Canarias hinein. Auf einer langen Abfahrt gelangt man wieder an die Küste

Kommentare

Mella, 11-04-14 14:02:
Hallo,

ich war kürzlich auf Gran Canaria und habe mir dort auch ein Mountain Bike ausgeliehen. Durch die Berge ist das Radfahren auf Gran Canaria wirklich eine Herausforderung. Aber selbst für mich, als jemand der nur Hobbyradfahrer ist, und normalerweise CityBikes gewöhnt ist, ist es möglich. Und danach fühlt man sich sooo gut :)
Sandra, 15-09-10 13:13:
Hallo Irene,
ja - einige dieser Touren gibt es auch geführt. Wir machen die Touren aber nicht als Inselrundfahrt, sondern starten immer hier vom Süden.
Schau mal auf www.free-motion.net unter RENNRAD. Wir haben auch einen großen Radverleih mit sehr hochwertigen Rädern der Marke Cannodale (MTBs, Rennräder, Trekkingräder). Falls du dazu Fragen hast, schicke mir einfach eine Email! Schöne Grüße aus Gran Canaria, Sandra
Irene Habringer, 10-09-10 12:29:
Hallo,
gibt es diese Tour auch geführt?
mfg.Irene Habringer

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