Für die Tretunterstützung sind am E-Bike zusätzlich zur normalen Fahrradausstattung einige Komponenten nötig: der Elektromotor, der Akkumulator, der Sensor für die Erkennung der Kurbelbewegung und die Steuerelektronik für den Motor.
Der Elektromotor
Zum Einsatz kommen Motoren mit und ohne Getriebe sowie Motoren mit sog. Bürsten und bürstenlose. Die Kontaktblöcke der Bürstenmotoren unterliegen einem gewissen Verschleiß, der jedoch innerhalb eines Fahrradlebens kaum zum Tragen kommen wird. Dennoch betonen manche Hersteller besonders, wenn sie bürstenlose, also wartungsfreie Motoren verwenden.
Der Motor kann an drei Stellen am Rad verbaut sein, als Nabenmotor vorne oder hinten oder als Kurbelwellenmotor am Tretlager.
Vorderradnabenmotoren werden primär dann eingesetzt, wenn das Fahrrad konstruktiv nicht verändert werden soll. So kann auch ein normales Rad relativ unaufwändig in ein E-Bike verwandelt werden. Die Fahreigenschaften werden durch den Vorderradnabenmotor am ehesten negativ beeinflusst, insbesondere das Lenkverhalten – was sich allerdings ausgleicht, wenn das Rad hinten schwerer beladen wird.











