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Entspanntes Fahrradfahren rund um Oldenburg

Startpunkt der Ammerland-Route: Bad Zwischenahn am 554 ha großen Zwischenahner Meer (Foto: © me_tra/ Fotolia)
Zwischenahner Meer

Die Ammerland-Route

Seit 1994 erschließt die 165 km lange Ammerland-Route Radfahrern die schönsten Höhepunkte der ammerländer Parklandschaft. Sie führt über verkehrsarme und steigungsfreie Wege, die ein erholsames Radeln in freier Natur ermöglichen. Der Rundkurs ist in beide Fahrtrichtungen alle 500 - 1000 Meter mit grün-weißen Richtungsschildern gekennzeichnet.

Beginnen wir unsere Rundreise auf der „Ammerland-Route“ in Bad Zwischenahn am Südufer des 554 ha großen Zwischenahner Meeres. Neben modernen medizinischen Einrichtungen, gepflegten Parkanlagen und dem Gartenkulturcentrum weist das Moorheilbad viele Attraktionen auf. So zeigt das Freilichtmuseum „Ammerländer Bauernhaus“ ländliches Leben früherer Zeiten. Sehenswert ist auch die St.-Johannes-Kirche (1124) sowie der 40 Meter hohe Wasserturm, der ein herrliches Panorama bietet.

Von Bad Zwischenahn führt (im Uhrzeigersinn) die Ammerland-Route durch eine reizvolle, von Mooren und Weiden geprägte Landschaft in die Gemeinde Edewecht. Ein Stopp in Edewecht ist lohnenswert, denn zu besichtigen sind hier z.B. die St.-Nikolai-Kirche von 1242 mit ihrem einzigartigen hölzernen Glockenturm, eine rekonstruierte historische Kokerwindmühle und der Bergfried (1476) im Schatten der größten Traueredeltanne Deutschlands.

Die Ammerland-Route führt weiter durch das Auetal nach Westerscheps, wo zwei Holländer-Windmühlen zu besichtigen sind. Nicht weit entfernt ist das Freilichtmuseum „Tollhus up´n Wurnbarg“, eine ehemalige Zollstation von 1758. Vorbei am Natur- und Freizeitpark Karlshof führt die Ammerland-Route nach Apen. Kurz vorher lohnt in Ocholt noch die Howieker Wassermühle (1608) einen Besuch.

In Apen lädt die älteste Schinkenräucherei des Ammerlandes (seit 1748) zur Besichtigung. Sehenswert ist auch die St.-Nikolai-Kirche (13. Jh) mit dem freistehenden Glockenturm.

Von hier durchzieht die Ammerland-Route die Marschlandschaft Apens, begleitet vom grünen Flussdeich des Aper-Tiefs. Unterwegs wird der Nordloh-Kanal auf einer historischen Klappbrücke überquert, um anschließend in Vreschen-Bokel die kleine Kapelle Vreschen-Bokel (1456) zu passieren.

Die Ammerland-Route führt weiter nach Augustfehn. Nach wenigen Kilometern wird der namengebende Fehn-Kanal verlassen und die Fahrt führt durch ein einsames Moorgebiet. Von Weitem kündet bereits die imposante St.-Petri-Kirche (1123) von der Kreisstadt Westerstede. Zahlreiche Baumschulbetriebe haben Westerstede den Ruf als deutsche Rhododendronmetropole eingebracht. Ein Besuch des Turm-Cafés läßt das Blütenmeer im Umland des anerkannten Erholungsortes aus der Vogelperspektive erleben.

Weiter führt die Route auf einem alten Kirchweg durch ein reizvolles Waldgebiet direkt zum Ammerländer Vogel- und Landschaftspark, in dessen Nähe auch der Maxwald-Park seine Besucher verzaubert. Noch wenige Kilometer, und am Wegesrand in Petersfeld ist Deutschlands größter Rhododendron-Waldpark zu bewundern.

Ab Petersfeld bietet die Ammerland-Route eine Alternativstrecke zu den Badeseen des Freizeitgebietes Conneforde. Der Abstecher führt in Mollberg wieder auf die Ammerland-Route.

Diese führt weiter durch die Wallheckenlandschaft der waldreichsten Gemeinde des Ammerlands: Wiefelstede. Der Ort besitzt mit der St.-Johannes-Kirche (1057) die älteste Kirche des Landkreises. Von Tradition und Kultur zeugen auch das Heimatmuseum „Haus von Wedel“ sowie das Bäckereimuseum.

Hinter der Ortschaft Hahn-Lehmden durchquert der Rundkurs ein raues Moorgebiet, bevor bei Rastede wieder die waldreiche Ammerländer Geest erreicht wird. Auf dem historischen Loyer Kirchweg durchquert man einen wunderschönen Landschaftspark und erreicht beim Schloß (1643, nicht zugänglich) den Luftkurort Rastede. Das benachbarte Erbprinzenpalais mit der umgebenden Parkanlage dient heute wechselnden kulturellen Veranstaltungen. Eine Visite lohnt auch die St.-Ulrichs-Kirche von 1059. Auch das Bauernmuseum „Jan Pastoor sin Hus“ lockt mit einer großen Ausstellung restaurierter Landwirtschaftsgeräte.

Ab Rastede ist ein Abstecher in die Altstadt von Oldenburg möglich. Entlang der Bahnlinie Oldenburg-Bad Zwischenahn führt die Alternativstrecke wieder nach Bad Zwischenahn zurück.

Der reguläre Verlauf der Ammerland-Route führt in einer sanften Geestlandschaft durch das Mansholter Holz nach Gristede. Hier lohnt ein kleiner Schlenker zum Rhododendronpark Gristede. Kurz vor Ende der Rundfahrt sind am Nordufer des Zwischenahner Meeres Reste einer großen Turmhügelburg zu entdecken: die Dreiberge (12.Jh.). Von hier folgt die Route dem reizvollen Rundweg um die „Perle des Ammerlands“ zurück in das Zentrum Bad Zwischenahns.

Neben der Ausschilderung der Ammerland-Route existieren im Ammerland überall die Wegweiser eines überregionalen Radverkehrssystems – ideal für spontane Abstecher oder individuelle Planungen. Die Wegweiser führen Sie abseits der Hauptstrassen auf ausgebauten, landschaftlich reizvollen Strecken sicher zum Ziel. Durch die einheitliche Vernetzung mit benachbarten Landkreisen können auf diese Weise über 6.000 radlerfreundliche Kilometer in Deutschlands Nordwesten „erfahren“ werden. 

Weitere Informationen zur Ammerland-Route

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